Innovator 16.2 Release Notes
27. Januar 2026
Hinweise zur Versionsgleichheit
Beachte bitte beim Update Deiner Innovator-Installationen, dass wir für den sicheren Betrieb von Innovator die Versionsgleichheit des Modellservers und der Clients dringend empfehlen. Modellserver und Clients müssen zwingend die gleiche Releasenummer (16.2.1.30204) haben. Durch Transformation oder Start mit dem aktuellen Server aktualisierte Repositorys sind in älteren Programmversionen nicht mehr nutzbar.
Hinweise zur API-Dokumentation
Die API-Änderungen werden fortlaufend in der Online-Hilfe dokumentiert.
Innovator 16.2.1.30204
Das Innovator-Release 16.2.1.30204 enthält mehrere neue Features und Verbesserungen.
So wurden die Möglichkeiten für Information Architects für die Nutzung von ORDBMS und UDF erweitert. Außerdem wurden die Zugriffsoptionen auf Innovator-Modelle ausgebaut. Zusätzlich wurden zur Plattform-Verbesserung neue Funktionen eingeführt. Darüber hinaus ist die Befragung von Innovator-Modellen mit natürlicher Sprache durch KI-Integration möglich. Ergänzt wird das Update durch eine Vielzahl von Detailverbesserungen, die die Gesamtleistung und Bedienbarkeit des Systems weiter steigern.
New Features
Administrationsprogamm: Drag-and-Drop für die Ansicht der verwalteten Modelle
In der Ansicht „Verwaltete Modelle“ des Administrationsprogramms können alle Verschiebungen und Zuordnungen mit Drag-and-Drop ausgeführt werden.
Aufgrund der asynchronen Arbeitsweise des Agenten, erfolgt die Aktualisierung der Anzeige mit einer Verzögerung von zwei Sekunden. Diese Zeit kann mit der Umgebungsvariable INOAGENT_DROP_WAITTIME individuell angepasst werden. Die Angabe erfolgt in Sekunden.
Zusätzlich zum Verschieben von Modellversionen innerhalb des Versionsmodells (eigener Teilbaum) gibt es neue Möglichkeiten:
- Versionen können auch in andere Modelle (andere Teilbäume) verschoben werden.
- Modelle können einem anderen Agenten zugeordnet werden.
- Modelle und Versionen können in die neuen Ordner verschoben werden.
Für Modellversionen entfällt der Dialog „Verschieben“.
Um Zuordnungen zu erreichen, die mit Drag-and-Drop nicht möglich sind, gibt es zwei neue Befehle:
- „Als neues Modell bereitstellen“ für Modellversionen (Menüband und Kontextmenü)
- „In die Wurzelebene verschieben“ für Modellordner und Modelle (Kontextmenü)
Strukturelle Änderungen von Modellversionen erfordern Versionsrecht. Für Versionsmodelle ist Umgebungsrecht erforderlich.
Administrationsprogramm: Optionen-Dialog im Anwendungsmenü verfügbar
Der Optionen-Dialog ist auch direkt über das Anwendungsmenü des Administrationsprogramms aufrufbar.
Administrationsprogramm: Verschiebung eines verwalteten Modells zu anderem Agenten
Der Befehl „Agent wechseln“ im Kontextmenü des Administrationsprogramms ermöglicht es, ein verwaltetes Modell mit all seinen Versionen an einen anderen Agenten zu verschieben. Das Verschieben ist auch mit Drag-and-Drop möglich. Für mehr Information dazu sehen Sie „Administrationsprogamm: Drag-and-Drop für den Baum der verwalteten Modelle“.
Administrationsprogramm: Verwaltete Modelle in Ordnern gruppieren
Verwaltete Modelle können in Ordnern gruppiert werden. Es gibt zwei Arten von Ordnern:
- Modellordner befinden sich immer oberhalb der Modellebene und dienen zur Gruppierung von Versionsmodellen.
- Versionsordner befinden sich immer innerhalb eines Modells und dienen zur Gruppierung von Modellversionen und Sicherungen innerhalb des Modells.
Die Zuordnungen und das Anordnen verschachtelter Ordner geschehen mit Drag-and-Drop.
Für alle Operationen auf Modellordnern ist das Umgebungsrecht erforderlich. Versionsordner erfordern Versionsrecht auf das umgebende Versionsmodell.
Allgemein: Beziehungsmerkmale als Texteigenschaft in Anzeigeoptionen verfügbar
Für Abhängigkeiten und ähnliche Beziehungen kann die erweiterte Verwendung als Eigenschaft auf Quell- oder Zielseite konfiguriert und die Anzeige am Quell- und/oder Zielelement aktiviert werden. Diese Beziehungsmerkmale können in den Anzeigeoptionen für die betroffenen Quell- und Zielelemente als Texteigenschaft ausgewählt werden.
Allgemein: Navigation zwischen zuletzt selektierten Elementen im Modell-Editor
Die Symbolleiste für den Schnellzugriff wurde um zwei neue Befehle erweitert: „Zurück navigieren“ und „Vorwärts navigieren“. Diese ermöglichen den Wechsel zwischen zuletzt selektierten Elementen im Modell.
Erfasst werden Einfachselektionen in der Modellstruktur, der Modellelementliste, in Diagrammen und in Tabellen für Classifier sowie im Detail- und Ergebnisbereich. Wird ein zuvor selektiertes Element über einen der Befehle erneut angesprungen, wird bei Bedarf automatisch der entsprechende Editor geöffnet und das Element dort fokussiert.
Dem Befehl „Zurück navigieren“ ist zusätzlich eine Liste zugeordnet, in der alle erfassten Selektionen aufgeführt sind. Ein direkter Sprung zu einem Eintrag ist durch einfaches Anklicken möglich.
ArchiMate: Abgeleitete Beziehungen
In ArchiMate-Diagrammen werden abgeleitete Beziehungen unterstützt.
Zum Erzeugen von abgeleiteten Beziehungen gibt es im Karussell ein eigenes Symbol. Die angelegte Beziehung wird automatisch als abgeleitet gekennzeichnet.
Bei Verwendung des Zauberstabs werden zur Unterscheidung gruppierende Überschriften „Direkt“ und „Abgeleitet“ im Dialog verwendet.
Über Anzeigeoptionen stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung, um abgeleitete Beziehungen visuell zu kennzeichnen:
- Die Eigenschaft „ist abgeleitet“ kann als Symboleigenschaft eingeblendet werden.
- Mit „Farbe der abgeleiteten Konzeptverbindung“ kann ein Schriftart-Farb-Element definiert werden, das über den Eintrag „Normal“ die methodische Farbe liefert.
- Die Linienstärke der abgeleiteten Beziehung lässt sich über „Linienstärke der abgeleiteten Konzeptverbindung“ anpassen.
Diese Anzeigeoptionen werden in Konzeptdiagrammen und im Whiteboard unterstützt.
Der abgeleiteten Beziehung liegen ein oder mehrere Pfade zugrunde. Aus Performancegründen wird die Auswertung auf eine Pfadlänge von 11 beschränkt. Der Pfad besteht dabei aus 1 Startelement, 4 Zwischenelementen, 1 Zielelement sowie 5 Konzeptverbindungen zwischen diesen Elementen.
Die Berechnung des Pfads geschieht automatisch bei der Sicherung des Servers. Sie kann aber auch manuell aus dem Kontextmenü mit dem Befehl „Ableitung pflegen“ gestartet werden. Im Diagramm kann auf abgeleiteten Beziehungen das Smart-Icon „Ableitung fehlt“ angezeigt werden.
Im Detailbereich können zu abgeleiteten Beziehungen die Pfade angezeigt werden. Zu den Pfadbestandteilen (selektierte Beziehung oder Konzept) können im Detailbereich die daraus abgeleiteten Beziehungen angezeigt werden.
In der Modellvorlage gibt es ein neues Profil „ArchiMate 3 Relationship Derivation“, welches die notwendigen Regeln, Einschränkungen und Stärken gemäß der Spezifikation zur Berechnung der abgeleiteten Beziehungen enthält. Zusätzlich wird „/“ als Symbol an abgeleiteten Beziehungen angezeigt. Einige Farbelemente „Derived <Farbe>“ stehen zur Verfügung.
Es gibt einige neue Prüfoptionen für abgeleitete Beziehungen. In den allgemeinen Prüfroutinen werden diese berücksichtigt.
Der ArchiMate-Export und -Import unterstützen abgeleitete Beziehungen. Beim Export wird zusätzlich ein Property „IsDerived“ erzeugt. Wenn eine mit Innovator exportierte Datei wieder in Innovator importiert wird, werden abgeleitete Beziehungen an diesem Property erkannt. Die Pfade werden bereits beim Import erzeugt, sind also sichtbar, wenn ein importiertes Diagramm geöffnet wird.
ArchiMate: Beim Import von Paketen ist der Stereotyp wählbar
Wenn beim ArchiMate-Import „Organisation als Pakete anlegen“ gewählt ist, kann ein Stereotyp für die Pakete ausgewählt werden.
ArchiMate: Schachtelnde Beziehungen für Konzeptverbindungen
In ArchiMate-Diagrammen kann die Schachtelung von Knoten eine Beziehung ausdrücken. Über die Konfiguration des Diagramminhalts kann festgelegt werden, welche Beziehung durch eine Schachtelung repräsentiert werden soll. Wenn zwei Knoten in einem gemeinsamen Container liegen und es zwischen diesen Knoten eine Konzeptverbindung gibt, dann kann eine Beziehung vom Container zur Konzeptverbindung die Schachtelung ausdrücken. Über einen Dialog kann ggf. aus mehreren in Frage kommenden Beziehungen die passende zum Anlegen oder Hinzufügen ausgewählt werden. Wenn innerhalb des Containers zwischen zwei Konzepten eine Konzeptverbindung gezogen wird, dann steht die Schachtelung ebenfalls zur Verfügung. Die Beziehungskante wird durch das Verschieben der beteiligten Knoten in den verbundenen Container automatisch ausgeblendet. Beim Herausziehen eines oder beider Knoten aus dem Container wird die Beziehungskante automatisch wieder eingeblendet.
Bpanda-Connector: Verwendung gespeicherter SVG-Dateien
Beim Export von Prozessen mit aktivierter Option „Übernehme den Innovator-Look“ werden SVG-Dateien erzeugt und an Bpanda übermittelt. Ist im Modell die Eigenschaft „SVG im Modell vorhalten“ gesetzt, werden die dort gespeicherten SVG-Dateien verwendet.
Auch beim Export von Prozesslandkarten wird auf gespeicherte SVG-Dateien zurückgegriffen.
BPMN: Task zeigt verwendete Entscheidungen an
Über die Eigenschaft „Verwendete Entscheidungen“ können Tasks Entscheidungen zugeordnet werden. Diese Eigenschaft steht in der Konfiguration der Anzeigeoptionen auch als Texteigenschaft zur Verfügung.
BPMN-Import: Option zur Skalierung von Taskknoten
Beim Import von BPMN-Diagrammen steht die neue Option „Taskknoten skalieren“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine boolesche Einstellung, die standardmäßig deaktiviert ist.
Wenn die Option aktiviert wird, passt der Import die Größe der Taskknoten an den verwendeten Skalierungsfaktor an.
Dashboards: Dashboards integriert
Dashboards sind vollumfänglich in die Modellstruktur integriert. Dashboards und Datendefinitionen sind Modellelemente, die an beliebigen Orten im Modell abgelegt werden können. Es können Stereotypeigenschaften, Labels und Textdefinitionen genutzt, sowie Zugriffs- und Leserechte vergeben werden.
Für Dashboards gibt es eine verbesserte Ansicht im Modellinhalt, welche die beiden von der Diagramm-Ansicht bekannten Darstellungen anbietet.
Dashboards sind Dokumentenfenster mit eigenem Menüband.
Datendefinitionen bestimmen den Aufbau eines Widgets. Für Datendefinitionen gibt es ebenfalls ein Dokumentenfenster, in dem die Definition komfortabel erfasst werden kann. Für die Suchen-Terme steht IntelliSense zur Verfügung.
Wenn Sie in der Version 16.1 die Dashboard-Plugins verwendet haben, wandelt die Transformation von Modellen die bisherigen Anwendungskonfigurationen in die neuen Elemente um. Sie finden diese in einem neuen Systemmodell.
DataBridge
Die DataBridge ist ein Synchronisationsdienst, der bidirektionale Datenintegration zwischen Innovator und externen Tools ermöglicht. Sie fungiert als zentrale Schnittstelle zur automatisierten Synchronisation von Modellinhalten in verschiedene Zielsysteme wie Neo4J (Graph-Datenbank), PostgreSQL (relationale Datenbank), OpenSearch (für Dashboards) und Collibra (Data Governance).
Die DataBridge transformiert komplexe Innovator-Metamodelle (Business Objects, Applications, Prozesse, etc.) in zielspezifische Datenstrukturen und hält diese konsistent synchronisiert. Durch flexibles Mapping können Stereotypen, Eigenschaften, Beziehungen und Labels/Texte nahtlos in die jeweiligen Zielformate übertragen werden. Ein integriertes Konfliktmanagement, detailliertes Logging und Status-Tracking gewährleisten einen zuverlässigen und nachvollziehbaren Datenaustausch.
Die DataBridge läuft als eigenständiger Windows-Service oder Linux-Daemon und unterstützt sowohl zeitgesteuerte als auch ereignisbasierte Synchronisation.
Das DataBridge-Plugin ermöglicht Administratoren die zentrale Konfiguration und Steuerung aller Synchronisationsvorgänge direkt aus der Innovator-Oberfläche heraus. Über eine Ribbon-Schaltfläche können Synchronisationen für einzelne oder alle verbundenen Zielsysteme gestartet werden. In der Konfigurationsoberfläche des Plugins kann der aktuelle Status in Echtzeit überwacht und umfangreiche Mapping-Konfigurationen verwaltet werden. Die Konfiguration kann direkt in der Anwendungskonfiguration bearbeitet werden.
Diagramme: Callouts unterstützen Konzeptverbindungen und Ressourcen
Callouts können in allen Diagrammtypen verwendet werden, um Ziel- oder Quell-Elemente von Abhängigkeitsbeziehungen anzuzeigen. In Konzeptdiagrammen werden darüber hinaus auch Konzeptverbindungen unterstützt.
Konzepte können zudem als Ressource einer Aktivität im BPMN-Diagramm genutzt und als Ressourcenknoten angezeigt werden. Im Konzeptdiagramm kann über die „Referenzierende Ressourcenrolle“ und die „Container für Ressourcenrollen“ die umgekehrte Richtung im Callout angezeigt werden.
Diese Anzeige der Ressourcenverwendung ist in allen Diagrammtypen möglich, in denen Ressourcen als Knoten angezeigt werden können.
Diagramme: Elementtyp für Abhängigkeiten und Konzeptverbindungen ändern
In Diagrammen kann der Elementtyp von Abhängigkeiten und Konzeptverbindungen geändert werden. Die verfügbaren Anlegeschablonen ergeben sich dabei aus den konfigurierten Menüpunkten des Diagramms. In der Modellstruktur können für Abhängigkeiten und Konzeptverbindungen keine Menüpunkte konfiguriert werden. Die verfügbaren Anlegeschablonen werden deshalb über die Ausführungsrechte der aktuellen Rolle bestimmt.
Dokumentation/Detailbaum: Transitive Besitzer in Details
Die Kapitel „Besitzer (transitiv)“ und „Eigene Elemente (transitiv)“ sind in der Dokumentationsstruktur und somit auch in den Detailkonfigurationen verfügbar.
Mit der Einschränkung auf einen Stereotyp können so die im Kontext relevanten Elemente angezeigt werden.
Eigenschaften: Erweiternde Stereotype verfügbar
Mithilfe eines neuen Elementtyps „Erweiterung“ können beliebige Stereotype mit Stereotypeigenschaften, Typsystemoptionen, Labels und Texten definiert werden. Mit der Beziehungsrolle „Erweiternde Stereotype“ können diese Stereotype von beliebigen Elementtypen genutzt werden, um die zusätzlichen Eigenschaften verfügbar zu machen. Beim Element wird zusätzlich die Eigenschaft „Erweiternde Stereotypen“ angeboten. Für die ausgewählten Stereotype werden dann die entsprechenden Eigenschaften ergänzt. In der Anzeige von Info (Umschalt + F1) werden die betroffenen Einträge als Erweiterungen gekennzeichnet.
Eigenschaften: Parameterwerte sind als Merkmal verfügbar
In Interaktionen sind die Parameterwerte von Nachrichten als Merkmal im Eigenschafteneditor verfügbar. Im Editor werden die Parameter zeilenweise mit Richtung, Name, Typ und änderbarem Wert angezeigt. Im Eigenschafteneditor werden nur die Werte durch Komma getrennt aufgelistet und können in dieser Syntax auch editiert werden. Der Befehl „Parameter bearbeiten“ entfällt.
Im Tabelleneditor werden die Parameterwerte ebenfalls als Merkmal angezeigt und können direkt oder über den Editor geändert werden.
Entity-Relationship-Diagramm: Leserichtung von Entitätsbeziehungen anzeigen
Für die Anzeige der Leserichtung steht für Beziehungskanten von Entitätsbeziehungen eine Anzeigeoption „Leserichtung anzeigen“ zur Verfügung. Ist diese gesetzt und hat die Kante im Diagramm einen Anzeigetext, dann wird an diesem die Leserichtung wie im Klassendiagramm mit einem schwarzen Dreieck angezeigt. Die Leserichtung kann in den Merkmalen der Beziehung umgekehrt werden.
Excel-Import: Anlegevoreinstellung importieren
Beim Excel-Import kann eine als Excel-Datei exportierte Anlegevoreinstellung importiert werden, um eine neue Anlegevoreinstellung anzulegen oder eine vorhandene Anlegevoreinstellung zu ändern.
Impact-Analyse: Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten
Die Toolfenster „Inhalt“ und „Anzeige“ der Impact-Analyse bieten nun ein zusätzliches Register „Pfade“ zur Definition komplexer Bedingungen über mehrere Elemente. Pfade können direkt im Diagramm ausgewählt und individuell hinsichtlich Auswertung, Darstellung und Farbgebung konfiguriert werden. Auch eine Zusammenfassung mehrerer Knoten oder Kanten ist möglich.
Impact-Analyse: Grafische Gruppierung möglich
In der Impact-Analyse können Knoten nach einem Kriterium gruppiert werden. Zusammengehörige Knoten werden in nicht überschneidenden, unsichtbaren Rechtecken (Gruppen) angeordnet.
Wird die Option „Graph glätten“ aktiviert, erscheinen die Gruppen als Schichten mit flacher Anordnung der Knoten. Diese Schichten beginnen im Graphen mit der Schicht des Startknotens.
Mögliche Gruppierungskriterien sind:
- Nächsthöheres Paket
- Nächsthöheres Modell
- Nächsthöheres Systemmodell
- Stereotyp
Impact-Analyse: Kantenrichtung einstellbar
In der Impact-Analyse kann festgelegt werden, ob eine Kante in derselben Richtung wie der Graph, entgegengesetzt dazu oder unabhängig von der Graphrichtung dargestellt werden soll. Diese Einstellung erfolgt im Dialog „Bedingungen für Anzeigekonfiguration einstellen“.
Konfigurationseditor: Typsysteme sind lokalisierbar
Wenn für ein Typsystem das Merkmal „ist Modellstandard“ aktiviert ist, dann ist die Lokalisierung möglich. Neben dem Typsystem sind Datentypen im Typsystem, Typklassen und Standardwerte lokalisierbar.
Konzeptdiagramm: Konfigurierbare Anzeige des Besitzers von Konzepten
In Konzeptdiagrammen kann die Anzeige des Besitzers von Konzepten/Verbindungspunkten über zwei Anzeigeoptionen gesteuert werden:
- Mit der Option „Art der Besitzeranzeige“ lässt sich festlegen, ob keine Anzeige, nur der Besitzer oder ein Namensraum dargestellt wird.
- Mit der Option „Nur abweichende Besitzer anzeigen“ wird die Besitzeranzeige unterdrückt, wenn der Container mit dem logischen Besitzer übereinstimmt.
Konzeptdiagramm: Neues Layout „Gruppierung“ und erweiterte Containerunterstützung in dynamischen Viewpoints
In statischen und dynamischen Konzeptdiagrammen steht das neue Layout „Gruppierung“ zur Verfügung. Diese Darstellung ist wie die Layer-Darstellung gut geeignet, um die Interaktionen zwischen verschiedenen abstrakten Schichten des Modells darzustellen und verwendet dieselben konfigurierten Layer. Die Knoten aus demselben Layer sind nah zu einander angeordnet. Knoten auf derselben Höhe haben denselben Layer.
Zusätzlich unterstützen dynamische Konzeptdiagramme neben dem neuen Layout „Gruppierung“ auch beim Layout „Layer“ die Anordnung von Containern.
Dabei wird die Zuordnung von Containern zu einem Layer ignoriert, um eine klarere, strukturfokussierte Darstellung zu ermöglichen.
Modellinhalt: Neue Anwendungskonfiguration anlegen
Die Ansicht „Administrative Inhalte“ des Modellinhalts bietet die Möglichkeit, neue Anwendungskonfigurationen anzulegen.
PowerShell: Innovator-PowerShell-Bibliothek unter Linux nutzbar
Die Linux-Installation bringt auch eine Innovator-PowerShell-Bibliothek mit, die im Linux-Umfeld lauffähig ist. Die Skript-Bibliothek für Linux-Systeme bietet einen um Windows-spezifische Befehle reduzierten Funktionsumfang. Für die Nutzung ist mindestens PowerShell-Version 7.6 notwendig.
Tabellen: Anzeige von Slot-Werten
Tabellen für Inhalte enthalten eine zusätzliche Spalte zur Anzeige von Slot-Werten. Diese Spalte ist schreibgeschützt. Änderungen an Slot-Werten können bei Bedarf im Eigenschaftenbereich vorgenommen werden.
Feature Updates
Administrationsprogramm: Performance-Verbesserung durch Wegfall der Kennzeichnung von Modellen ohne Versionsregel
Da die Versionsregeln keinen Einfluss mehr auf das Starten und Beenden von Modellversionen haben, entfällt die kursive Kennzeichnung der Baumknoten. Dies führt zu einem schnelleren Aufbau des Baums im Administrationsprogramm. Beim Selektieren eines Modells oder einer Version ohne Versionsregel erscheint auf der Informationsseite weiterhin ein Hinweis.
Administrationsprogramm: Verhindern von Benutzeranmeldungen
Auf eigenständigen und verwalteten Modellen können vom Modelladministrator Anmeldungen von Benutzern und Gästen auf Modellebene erlaubt oder verhindert werden. Das komplette Sperren auf Repositoryebene ist nur noch auf eigenständigen Repositorys möglich. Die Innovator-Powershell-Bibliothek bietet diese Funktion für Modelle ebenfalls an.
Allgemein: Abhängigkeitseditor unterstützt Konzeptverbindungen und weitere gerichtete Beziehungen
Im Abhängigkeitseditor für abhängige und benötigte Elemente werden neben Abhängigkeiten auch Konzeptverbindungen und weitere gerichtete Beziehungen unterstützt. Die unterstützten Typen von Beziehungen hängen von den ausgewählten Elementtypen und der jeweiligen Konfiguration ab.
Allgemein: Ändern von Elementtypen optimiert und erweitert
Die Befehl „Umgestalten>Elementtyp ändern“ wurde in mehreren Punkten erweitert und optimiert:
- UUID-Erhalt: Bei der Umwandlung eines Elements bleibt dessen UUID unverändert. Dadurch bleiben beispielsweise bestehende Hyperlinks, die auf diese UUID verweisen, auch nach dem Elementtypwechsel gültig. Ebenso bleibt das Element in den Lesezeichen erhalten.
- Standardmäßige Übernahme der Eigenschaften: Alle Eigenschaften des ursprünglichen Elements (einschließlich des Besitzers) werden beim Umwandeln übernommen.
- Optionale Auswertung von Anlegevoreinstellungen: Im zweiten Register des Dialogs kann die Auswertung von Anlegevoreinstellungen aktiviert werden. In diesem Fall wird eine passende Voreinstellung gesucht und das neue Element gegebenenfalls im dort definierten Besitzer abgelegt. Auch die Anzeige von Hinweisen zu veränderten oder betroffenen Elementen richtet sich nach dieser Einstellung.
- Hinzufügen zum Ergebnisbereich: Ebenfalls im zweiten Register kann das automatische Hinzufügen des neuen Elements zum Ergebnisbereich aktiviert werden. Diese Option ersetzt das Anspringen des Elements an seinem neuen Ablageort. Dadurch bleiben Inhalt und Selektion des Ergebnisbereichs bestehen.
- Unterstützung für Lesezeichen: Das Umwandeln von Elementen ist auch direkt über eine Selektion in der Lesezeichenansicht möglich. Die umgewandelten Elemente bleiben als Lesezeichen erhalten.
Allgemein: Einschränkung beim Kopieren großer Datenmengen
Das Kopieren großer Datenmengen setzt im Zielmodell das Verfahrensrecht „Massenbearbeitung nutzen“ voraus. Im Quellmodell ist dieses Verfahrensrecht nicht erforderlich. Wird eine Kopiermenge von mehr als 1000 Instanzen überschritten, erscheint eine Fehlermeldung mit einem Hinweis auf das fehlende Verfahrensrecht.
Allgemein: Löschdialog zeigt die Anzahl betroffener Referenzen an
Der Löschdialog zeigt in der Tabelle der zu löschenden Elemente die Anzahl von Diagrammvorkommen und typisierten Elementen, die durch das Löschen ebenfalls gelöscht oder verändert würden.
ArchiMate: Verbindungen zwischen Risiko-Elementen und Geschäftsressourcen sind Abhängigkeiten
Der Befehl „Elementtyp ändern“ steht auch für Konzeptrealisierungen zur Verfügung. Sie können in Abhängigkeiten oder deren Spezialisierungen umgewandelt werden, sofern diese zwischen den beteiligten Elementen zulässig ist. Für mehr Information hierzu sehen Sie „Diagramme: Elementtyp für Abhängigkeiten und Konzeptverbindungen ändern“.
Wenn die von der MID ausgelieferten Profile verwendet werden, sind Elemente der Risiko-Erweiterung mit Geschäftsressourcen oder Akteuren durch Konzeptrealisierungen der Stereotypen „erkennt“ und „ist verantwortlich“ verbunden. Nach dem Einspielen der Migrationsdateien sind diese Konzeptrealisierungen dann Abhängigkeiten.
Lesen Sie im Migrationshandbuch, wie Sie Ihr Modell anpassen.
Benutzerverwaltung: Von Gruppen geerbte Rechte werden beim Benutzer angezeigt
In der Benutzerverwaltung des Administrationsprogramms werden für den Benutzer in der Tabelle „Enthalten in Gruppen“ die Rechte „Benutzer verwalten“ und „Umgebung verwalten“ angezeigt.
BPMN: Konzepte als Datenstruktur verwendbar
Für Geschäftsobjekte können Classifier und Konzepte als Datenstruktur verwendet werden. In den Modellvorlagen sind Informationsobjekte der Prozesslandkarten sowie Geschäftsobjekt, Datenobjekt und Artefakt aus ArchiMate zugelassen. Zur Nutzung dieses Features müssen Sie die Migrationsprofile einspielen.
BPMN-Diagramm: Drop-Verhalten von Classifiern und Konzepten geändert
Beim Drop von Classifiern oder Konzepten in BPMN-Diagrammen wird nun vorrangig geprüft, ob diese als Datenobjekt eines Geschäftsobjekts verwendet werden können. Ist dies möglich, wird das entsprechende Datenobjekt angelegt, auch innerhalb von Lanes. Nur wenn kein Datenobjekt angelegt werden kann, erfolgt alternativ die Auswertung als Ressource einer Aktivität, Lane oder eines Prozesses. Damit wird eine bisherige Einschränkung behoben, bei der trotz korrekter Konfiguration kein Datenobjekt innerhalb einer Lane erzeugt werden konnte.
Changesets: Behandlung aktiver Changesets bei inaktiver oder fehlender Anmeldung
Wenn die Änderungsprotokollierung aktiviert ist, dann wird bei jeder Benutzeranmeldung automatisch eine Beteiligung an einem neuen oder bestehenden Changeset angelegt. Das Changeset wird dann als aktiv mit einem leeren Zeitpunkt in der Spalte „Beendet um“ angezeigt. Beim Abmelden (auch indirekt durch den Modelladministrator) wird der Zeitpunkt in der Beteiligung als „Beendet um“ eingetragen. Wenn alle Beteiligungen an einem Changeset beendet wurden, dann wird der späteste Zeitpunkt in der Spalte „Beendet um“ angezeigt.
Falls inaktive Benutzer automatisch abgemeldet oder der Modellserver beendet wird, findet ein indirektes Löschen der Anmeldung statt, bei dem die Beteiligung an einem Changeset nicht entfernt wird. Das betroffene Changeset wird weiterhin als aktiv angezeigt, obwohl kein Benutzer darin aktiv ist. Die betroffenen Beteiligungen werden beim Beenden des Modellservers ebenfalls entfernt. Beim Zusammenführen von Changesets werden Beteiligungen ohne eine aktive Anmeldung ebenfalls entfernt.
Confluence-Integration: Anzeige von Diagrammeigenschaften
In Confluence können die Eigenschaften von Diagrammen angezeigt werden.
Datenmodellierung: Änderung des Typs der Oracle-Typsystemoption „USING INDEX“
Der Typ der Oracle-Typsystemoption „USING INDEX“ wurde für die Angabe eines Indexnamens von ‚Logischer Ausdruck‘ auf ‚Zeichenkette‘ geändert. Diese Änderung kann bei der Profilmigration nicht ausgeführt werden. Die Option muss daher zuvor in der Konfiguration gelöscht werden.
Datenmodellierung: Einheitlicher Namensraum für Entitätsattribute
Entitätsattribute sowie Attribute innerhalb einer Entity-Relationship-Sicht bilden nun einen Namensraum. Enthaltene Elemente (z. B. Abhängigkeiten) werden durch den Transformator eindeutig benannt.
Datenmodellierung: Konzeptionelles Typsystem in Standardprofilen lokalisiert
Das im Entity-Relationship-Modell verwendete Typsystem ist nun lokalisiert (‚Deutsch‘ und ‚English‘). Die Namen des Typsystems und der Datentypen sind in den Standardprofilen für Deutsch und Englisch lokalisiert, so dass sie je nach Anzeigesprache in der Oberfläche angezeigt werden.
Für Verwendungen innerhalb einer API-Anwendung ist zu beachten, dass der bisherige Profilname „Deutsch Type System“ in „Conceptual Type System“ geändert wurde. Auch der logische Name des Typsystems wurde entsprechend angepasst. Diese Lokalisierungen werden bei der Profilmigration berücksichtigt.
Datenmodellierung: Unterstützung User Defined Functions für SAP HANA
User Defined Functions (UDF) für SAP HANA können nun modelliert werden. Im Entity-Relationship-Modell handelt es sich dabei um Sichten, die Parameter in Form von Attributen enthalten können. Im SAP-HANA-Modell entsprechen diese UDFs Sichten, bei denen Tabellenspalten als Parameter verwendet werden können.
In FROM-Klauseln, die auf solche UDFs verweisen, steht das Merkmal „Parameterwerte“ zur Verfügung. Hier können die gewünschten Werte als kommagetrennte Liste eingetragen werden.
Datenmodellierung: User Defined Function Parameter
Die Parameter einer benutzerdefinierten Funktion werden als Inhaltselemente einer View modelliert. Dazu können Entitätsattribute als Inhaltselemente in einer Sicht des Entity-Relationship-Modells oder Tabellenspalten in einer Datenbank-View konfiguriert werden.
Die Parameter werden von der IntelliSense in der Vorschlagsliste ganz oben angeboten.
Diagramm: Verbesserte Lesbarkeit frei positionierbarer Texte
Bei frei positionierbaren Texten, wie z. B. den Beschriftungen von Kanten, wird die Schriftfarbe automatisch angepasst, falls diese unleserlich wird, weil der darunter liegende Container eine ungünstige Farbe hat.
Die angepasste Farbe wird nicht gespeichert sondern nur für die Anzeige geändert. Wird der Text auf einen anderen Untergrund verschoben, dann wird nach einem Refresh (F5) wieder die eigentliche Farbe verwendet, bzw. die Textfarbe an den neuen Untergrund angepasst.
Die Farbe wird nicht angepasst, wenn der Text über einem normalen Knoten oder Rahmen oder Header liegt.
Diagramme: Beziehungsassistent unterstützt Erstellung eingehender Verbindungen
In bestimmten Modellierungsmethoden existieren Knoten, die ausschließlich eingehende Verbindungen zulassen. Auf diesen Endknoten steht der Beziehungsassistent zur Verfügung, um Verbindungen ausgehend von einem geeigneten Quellelement in umgekehrter Richtung zu erstellen. Sind mehrere Verbindungsarten möglich, wird ein entsprechender Auswahldialog angezeigt.
Die Nutzung des Beziehungsassistenten erfordert eine entsprechende Aktivierung in den Optionen.
Diagramme: Mapping-Abhängigkeiten in weiteren Diagrammtypen zugelassen
Im Anforderungs-, Entity-Relationship- und Datenbankdiagramm sind Mapping-Abhängigkeiten als Menüpunkt zugelassen.
Diagramme: Tooltips der Smart-Icons überarbeitet
Die Tooltips der Smart-Icons sind nun aussagekräftiger. Im Konzeptdiagramm haben die Anzeiger für Realisierungen und synchronisierte Elemente am Knoten nun auch Tooltips.
Diagramme: Überarbeitetes Farbverhalten
Um die Lesbarkeit von Beschriftungen zu verbessern, wurde das Farbverhalten in Diagrammen an mehreren Stellen angepasst:
- Bei Compartment-Knoten (z. B. Klassen) werden Compartments nicht mehr mit eingefärbt.
- Bei Benutzereingabetasks wird nur noch der Rahmen eingefärbt.
- Bei Tabellen wird der Header nur noch bei Farblabels oder individuellen Farben, aber nicht bei methodischen Farben eingefärbt.
- Bei Views wird nur noch der Kopfbereich eingefärbt.
- Trennlinien übernehmen nun die Rahmenfarbe.
- Stereotypisierbare Beziehungskanten erhalten die methodische Farbe, sofern bei individueller Farbdarstellung für die Beziehungskante keine individuelle Farbe vergeben wurde.
- Besitzerbeziehungen und die Kanten von Assoziationsklassen erhalten die Rahmenfarbe des zugehörigen Knotens.
Java 25
Die Mindestanforderung für Java wird von Version 21 auf Version 25 angehoben.
Innovator wird für Windows mit einer eigenen OpenJDK-Laufzeitumgebung der Version 25 ausgeliefert und installiert. Zur Nutzung von Innovator für Windows müssen keine weiteren Java-Laufzeitumgebungen auf Server oder Client installiert werden.
Konzeptdiagramm: Auswahl vorhandener Beziehungen beim Erstellen aus dem Karussell
Wenn im Konzeptdiagramm bei Benutzung des Karussells oder des Zauberstabs festgestellt wird, dass es bereits eine oder mehrere Beziehungen zwischen den Elementen gibt, dann erscheint ein Dialog, der neben dem Anlegen auch das Hinzufügen der vorhandenen Beziehungen ermöglicht.
Konzeptdiagramm: Verbesserungen beim Kopieren und Einfügen
Beim Kopieren von Knoten im Konzeptdiagramm werden beim Einfügen neben den Knoten auch die Kanten zwischen diesen Knoten ergänzt. Dabei werden nur die Kanten behandelt, die auch im Ausgangsdiagramm vorhanden waren.
Für die kopierten Knoten werden automatisch die Zugriffsrechte der aktiven Rolle ergänzt.
Modell-Anmeldung: Öffnen & Anmelden bei hoher Anzahl an Modellen verbessert
In der Ansicht „Modellserver im Netzwerk“ auf der Backstage-Seite „Öffnen & Anmelden“ kann es bei einer sehr großen Anzahl von Modellen dazu kommen, dass die Erreichbarkeit einzelner Modellserver in den ersten Sekunden nach dem Start noch nicht gewährleistet ist. Dies hatte zur Folge, dass die Schaltfläche „Öffnen“ deaktiviert wurde, wenn die Erreichbarkeit des jeweiligen Modellservers nicht sofort nach dem Programmstart gegeben war. Im Infofeld wurde die Meldung „Server nicht erreichbar“ angezeigt.
Jetzt ist die Schaltfläche „Öffnen“ auch dann aktiviert, wenn der Modellserver zu diesem Zeitpunkt noch nicht erreichbar ist.
Modelle abgleichen: Auswahl über Anwendungskonfigurationspakete erweitert
Anwendungskonfigurationen werden immer für einen bestimmten Zweck angelegt. Zu jedem Zweck existiert ein Anwendungskonfigurationspaket, das alle Anwendungskonfigurationen mit gleichem Zweck bündelt.
Beim Abgleich von Modellen kann die Auswahl über Anwendungskonfigurationspakete statt einzelner Anwendungskonfigurationen erfolgen. Der Vergleich berücksichtigt dann automatisch alle Anwendungskonfigurationen mit dem entsprechenden Zweck.
Modelle abgleichen: Modellkonfiguration kann temporär ignoriert werden
Mit dem Befehl „Konfiguration ignorieren“ im Menüband kann die Modellkonfiguration während einer Zusammenführung vorübergehend ignoriert werden. Dadurch ist es möglich, Modellstände zu erzeugen, die nicht vollständig mit den Vorgaben der Modellkonfiguration übereinstimmen.
Nach der Zusammenführung wird die Option automatisch zurückgesetzt. Zur anschließenden Überprüfung können Prüfroutinen eingesetzt werden, um mögliche Abweichungen zur Modellkonfiguration zu identifizieren.
Bitte beachten Sie: Diese Funktion richtet sich an erfahrene Anwender.
Modelle abgleichen: Vergleich gerichteter Beziehungen verbessert
Beim Modellvergleich wurde die Auswertungslogik für gerichtete Beziehungen überarbeitet. Gerichtete Beziehungen können mit oder ohne Namen existieren:
- Mit Namen: Ist der Besitzer ein Namensraum, muss die Beziehung eindeutig benannt sein (z. B. bei Abhängigkeiten oder Konzeptverbindungen).
- Ohne Namen oder ohne Namensraum: Die Eindeutigkeit ergibt sich aus der Kombination von Besitzer und Ziel (z. B. bei Generalisierungen oder Import-Beziehungen).
Beim Abgleich erfolgt die Zuordnung primär über die UUID. Bei abweichender UUID wird nun geprüft, ob Besitzer, Ziel und, falls zutreffend, der Name (nur bei Namensräumen als Besitzer) übereinstimmen.
Modellinhalt: Ansichten im Modellinhalt
Die Reihenfolge der Navigationsreiter im Modellinhalt zeigt sich in einer intuitiveren Reihenfolge.
Tabellen: Anzeige der Multiplizität erweitert
In Tabellen werden für Operationen in einer Spalte die Parameter angezeigt. Neben dem Namen und Typ wird auch die Multiplizität angezeigt. Gleiches gilt auch für die Eigenschaften, die in der Spalte der Zugriffsfunktion angezeigt werden.
Bug Fixes
Administrationsprogramm: INOHOST bei Projektlizenzservern im NAT-Szenario
Bei Änderungen der Eigenschaften von Projektlizenzservern im Administrationsprogramm bleibt die konfigurierte INOHOST-Einstellung erhalten und wird nicht durch den NAT-Wert ersetzt. Dadurch ist sichergestellt, dass die Funktionalität des Projektlizenzservers auch in NAT-Szenarien zuverlässig gewährleistet bleibt.
Administrationsprogramm: Übernahme des Änderungsprotokolls
Beim Befehl „Unter Versionsverwaltung stellen“ werden das Änderungsprotokoll und die Benachrichtigungen mit übertragen, wenn dies im Modell eingestellt ist.
Wird ein verwaltetes Modell über „In Modelldatei umwandeln“ konvertiert, bleibt eine aktive Änderungsprotokollierung erhalten und wird übernommen.
Agent: Neue Ablagestruktur für Agentendatenbank und Log-Dateien
Die Ablageorte der Datenbank und der Log-Dateien des Agenten wurden überarbeitet. Über die Java-Option „-Dde.mid.innovator.inoagent.logdir“ kann gezielt das Verzeichnis für die Log-Dateien festgelegt werden.
Bisher wurden die Log-Dateien im Verzeichnis „$INOPRJ/ivm/logs/inoagent-Host.Port“ gespeichert. Im selben Verzeichnis befand sich auch die Datenbank des InoAgents.
Mit der neuen Struktur werden die Log-Dateien unter „$INOPRJ/ivm/agent/Host.Port/logs“ abgelegt. Die zugehörige Datenbank befindet sich nun im übergeordneten Verzeichnis: „$INOPRJ/ivm/agent/Host.Port/agent.sqlite“.
Falls die Datenbank in einem anderen Verzeichnis abgelegt werden soll, kann dies über die Java-Option „-Dde.mid.innovator.inoagent.dbpath“ gesteuert werden. Der Pfad muss dabei mit dem Dateinamen „agent.sqlite“ enden.
ArchiMate-Import: Performanceverbesserung
Die Zeit zwischen Start des Imports und Öffnen des Dateiauswahldialogs wurde drastisch reduziert.
Beamer: Dialog zum Anlegen berücksichtigt Ausführungsrechte
Der Dialog zum Anlegen der Beziehung beim Drop bietet nur die Anlegeschablonen an, auf die die aktuelle Rolle Ausführungsrecht an. Mit der Einstellung „Rechte aus allen Rollen“ werden weiterhin alle Anlegeschablonen angeboten.
BPMN-Import: Ereignisdefinition anlegen
Wenn an einem Ereignis bereits eine Definition vorhanden ist, dann wird bei gesetzter Option „Ereignisdefinition anlegen“ keine weitere Definition erzeugt.
Business Intelligence: Durchgängige Darstellung der Würfeldimensionskante
Die Würfeldimensionskante wird nicht mehr gestrichelt angezeigt, auch nicht bei rechtwinkliger Darstellung.
Diagramme: Ein nur zum Lesen geöffnetes Diagramm wird auch aktualisiert
Ein nur zum Lesen geöffnetes Diagramm wird aktualisiert, wenn es nach vorne geholt wird.
DMN: Korrekturen beim Löschen von Regeln in Entscheidungstabellen
Beim Löschen von Regeln in Entscheidungstabellen wird auch der zugehörige Wert entfernt, sofern dieser nicht mehr von anderen Regeln verwendet wird. Werte, die mehrfach verwendet werden, werden weiterhin nur einmal angelegt und gemeinsam genutzt.
Dokumentation: Unterstützung von Impact-Analysen bei eingeschränkten Rechten
Die Dokumentationsgenerierung kann auch Impact-Analysen ausgeben, wenn der Benutzer keine Schreibrechte auf das Programmverzeichnis hat.